
Dazu werden Hochstromimpulse an einer Kondensatorbatterie ausgeführt (short circuit test). Durch Variation von Versorgungsspannung VDS und Gate-Spannung VG werden die Ausgangs- und Übertragungskennlinien ermittelt. Um die Spannung VDS konstant zu halten, wird die Prüfspannung mit einer Kondensatorbatterie von 75 mF gepuffert. Der verbleibende Spannungsabfall bei Hochstromimpulsen wird in der Steuer-Software in Form einer ladungsabhängigen Vorhaltespannung kompensiert. Eine für ein konstantes Stromverhalten notwendige stabile, unver-änderte Gate-Spannung wird erreicht, indem die Gate-Spannungsquelle vom Lastpfad isoliert ist und der Treiber genügend Leistungs- und Frequenzressourcen bietet. Das Messsystem besteht aus einem Grundgerät, einem Netzteil und einem PC mit der benötigten Steuer und Mess-Software. Es ist für die automatische Erzeugung von sowohl einzelnen Stromimpulsen als auch ganzen Messreihen mit zwei- und dreidimensionalen Messkurven ausgelegt.
- Laststromimpulse bis ± 2000 A
- Durchlassspannung VDS einstellbar von 1 bis 200 V
- Messwerterfassung mit einem 4-Kanal Transientenrekorder mit einer Bandbreite von 10 MHz
- Gatespannungsquelle einstellbar im Bereich von 1 bis 20 V
- Gateimpulsdauer einstellbar im Bereich von 5 bis 300 µs
- Laststrommessung mittels Rogowski-Integrator in den Bereichen ± 50, ± 100, ± 200, ± 500, ± 1000 und ± 2000 A
- Gatestrommessung im Bereich von ± 6 A
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