
Zur exakten Messung des Widerstandes werden zuerst im stromlosen Zustand die Thermospannungen an Prüfling und internem Referenzwiderstand ermittelt. Anschließend wird der Messstrom eingeschaltet, der Widerstandswert ermittelt. Der Messstrom kann in einem Bereich von 1 bis 10 mA gewählt werden. Die Messung erfolgt bei Gleichstrom in Vierleitertechnik. Dadurch werden Messfehler vermieden, die durch einen Spannungsabfall an den Zuleitungen entstehen.
Kurz vor der Messung wird eine Kontaktprüfung der Kelvinkontakte durchgeführt, bei einem Leitungs-widerstand > 3,5 Ω wird die Messung abgebrochen und die Signal-leuchte „KONTAKTFEHLER“ aktiviert. Die Anzeige des Widerstandswerts erfolgt mit einem 4-stelligen Display.
Der zulässige Toleranzbereich wird durch die Vorgabe eines minimalen und eines maximalen Widerstandswertes festgelegt. Das Prüfergebnis wird über LEDs angezeigt. Liegt der Prüfling im zulässigen Toleranzbereich, wird die Signalleuchte „GUT“ aktiviert; liegt er außerhalb wird angezeigt, ob der obere oder der untere Grenzwert nicht eingehalten werden konnte.
Über einen Schalter kann zwischen den Betriebsarten EXTERN und INTERN gewählt werden. In Position EXTERN ist die Änderung der Parameter nur durch die serielle Schnittstelle möglich.
- Messung von Widerständen im Bereich 1 mW bis 2 MW
- Prüfstrom 1 bis 10 mA
- Festlegung des zulässigen Toleranzbereichs durch Vorgabe eines minimalen und maximalen Widerstandswertes
- Anzeige des Prüfergebnisses über Signalleuchten
- Kontaktprüfung vor jeder Messung
- Messung in Vierleitertechnik
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